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| 1. |
Der Arbeitgeberverband beklagt schon lange, dass die Gewerkschaften mit ihren Forderungen den Aufschwung blockieren. Wie sehen Sie das? |
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Gut, dass wir die Gewerkschaften haben, sonst würden doch in diesen Zeiten die Arbeitnehmer alles ausbaden müssen, was die Firmenchefs verzapft haben. |
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In einigen Teilen ist mir die Haltung der Gewerkschaften zu starr. In den jetzigen wirtschaftlichen Zeiten ist Flexibilität besser. |
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Keine Frage, die Gewerkschaften müssen einen Teil der erreichten Ziele wieder aufgeben, sonst kommt die Wirtschaft nicht in Fahrt. |
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| 2. |
Welchen Forderungen der Arbeitgeber sollten die Gewerkschaften am ehesten nachgeben? |
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Niedrige Tarifabschlüsse. |
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Aufhebung des Kündigungsschutzes bei Unternehmen mit weniger als 20 Mitarnbeitern. |
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Längere Lebensarbeitszeit. |
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Kürzung des Arbeitslosengelds. |
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Senkung des Tarifgehalts für einfache Arbeiten. |
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Verkürzung des Urlaubsanspruchs. |
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Lockerung der Sozialauswahl (Dauer der Zugehörigkeit, Familiensituation) bei Kündigungen |
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Keiner |
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Weiß nicht |
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| 3. |
"Superminister" Clement hat eine Reihe von Vorschlägen zur Ankurbelung der Wirtschaft gemacht. Finden Sie, dass er auf dem richtigen Weg ist? |
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Ja, wenn auch nicht alles perfekt ist, es ist ein Anfang. |
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Clement kann machen was er will, solange ein Irak-Krieg droht, kommt gar nichts in Schwung! |
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Clement kann nur erfolgreich sein, wenn es ihm gelingt, die Arbeitgeber und Gewerkschaften zu einem "Bündnis der Arbeit" zu bewegen. |
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Bisher halte ich alles für recht kläglich, was da von Minister Clement vorgeschlagen wurde. |
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